Ne­ver Stop Lear­ning part three

In meinem 3. und letzten Teil von Never Stop Learning beziehe ich Geschichte mit ein. Denn, Geschichte soll uns zum Immer-Weiter-Lernen inspirieren.

Als Beispiel dafür habe ich mich für das SHORTBREAD entschieden.
In London ist es so gut wie unmöglich dieses nicht zu Gesicht zu bekommen.
Ich glaube, jeder von euch, der dieses Gebäck in der Keksabteilung entdeckt hat, fragt sich ob es sich hier um Brot handelt.
Gehen wir dem auf den Grund: Never stop learning!

Die Geschichte des Shortbreads reicht in das 12. Jhdt. zurück und beginnt mit dem Keksbrot (biscuit bread).
Kekse wurden aus übrig gebliebenen Brotteig geformt, manchmal gesüßt, getrocknet und im Ofen zu einem Art Zwieback gebacken.

Dies fand in ganz Großbritannien statt, nicht nur in Schottland, welches heute DIE „Shortbreadnation“ ist.

Mit der Zeit ging der Gärungsprozess verloren und wurde durch Butter ersetzt. Dies machte das Shortbread natürlich zu einem kostspieligen Gebäck, welches somit meist nur mehr zu Anlässen wie Weihnachten oder Hogsmanay (schottisches Neujahr) gekauft wurde.

Der große Anteil an Butter macht das Shortbread short (kurz).
Der Begriff „short“, im Zusammenhang mit Keksen und Backwaren, bedeutet so viel wie „crumbly“ (krümelig); so wie ein Mürbteig sein soll. Das ist der Grund warum Fett, welches zu Keksen und Backwaren hinzugefügt wird, shortening genannt wird.

Das klassische Rezept besteht übrigens aus einem Teil Zucker, zwei Teilen Butter und drei Teilen Mehl (Gewichtsteile).

Ich hoffe, ich habe euch mit meiner Serie Never Stop Learning ein wenig zum Immer-Weiter-Lernen animiert.
Vielleicht begibt sich die oder der eine unter euch jetzt noch lieber auf historische Spuren und blickt hinter die Kulissen von oft so scheinbar einfachen Dingen.

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