La­li­be­la – ein Aus­flug in die äthio­pi­sche Kü­che

London ist DIE perfekte Stadt um sich durch Allerwelts-Küche zu kosten. Äthiopische Restaurants sind auch hier nicht so oft zu finden wie z.B. Inder oder Thai.
Aber: Wer suchet, der findet! Und ich habe das Lalibela für euch ausprobiert.

Bereits beim Betreten des Lalibelas fühlt und SIEHT man, dass dieses Lokal sehr authentisch ist. Mir ist es besonders wichtig, dass auch die Einrichtung, das Servicepersonal, der Geruch,… „stimmig“ sind. Und das ist hier eindeutig der Fall! Nehmt euch Zeit um auch ein wenig die Bilder, Möbelstücke und weiteren Dekorationen zu betrachten.

Aber, kommen wir zum Wichtigsten: dem Essen ;-).
Mich erinnert die äthiopische Küche ein wenig an die indische.
Viele Speisen sind natürlich sehr scharf, aber wer es weniger scharf mag findet hier auch bestimmt noch eine große Auswahl an Gerichten.

Wir haben uns für das vegetarische Gericht Ye Tsom Beyanetu entschieden. Das war ein Mix für 2 Personen aus 2 verschiedenen Linsensorten in Bohnensauce, Spinat, gemischtem Gemüse, weiteren Bohnen und Salat. Der interessanteste Part dieses Essens ist allerdings das Injera, ein gesäuertes Fladenbrot aus Teffmehl.
Von diesem reißt man sich ein Stück ab und greift eine mundgerechte Portion damit.
Also, kein Besteck benutzen und in Äthiopien ist es auch üblich seine Freunde, Familie,… damit zu füttern – das nennt man Gursha.

Meinem Freund und mir hat das Essen im Lalibela sehr gut geschmeckt, einzig mit dem Injera wurde mein Freund nicht ganz warm: Ich glaube, dieser saure Geschmack ist doch sehr eigen. Ich war von diesem Fladenbrot mehr begeistert – aber ich liebe ja Sauerteig.

Nach diesem Besuch im Lalibela bekamen wir eindeutig Lust öfter äthiopisches Essen zu probieren.

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